gfU-Roman
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habe ich aufgegeben und meinen Meister ausgezahlt. Er war mir auch nicht böse, sondern hat mich eingeladen jederzeit wieder beim ihm zu leben. Ich glaube er war mir sehr dankbar dafür, dass ich ihm die gesamte Aus- bildung gezahlt habe ohne sie in Anspruch zu nehmen. Er schreibt mir regelmäßig Briefe, ich kann sie leider nicht lesen, die Runen sind einfach zu kompliziert. Meine Geschwister wollten mich an der Uni einführen, es war ihnen peinlich, mit einem Verlierer verwand zu sein. Schließlich hat man mich mit großen Ehren und Würdigungen und viel Tam Tam an der Kaiserlichen Uni aufgenommen. Nach den ersten Seminaren war die an- fängliche Begeisterung dann auch verflogen. Immer mehr Professoren haben auf meine Anfrage hin erklärt, dass ihr Kurs bereits voll sei und ich mich lieber aufs nächste Semester vorbereiten solle. Meine Geschwister haben dann auch bald die Geduld verloren und hinter meinem Rücken mit ihren gesellschaftlichen Freunden gemeine Witze über mein Repertoire an misslungenen Zaubern gemacht. Nach einer Weile haben wir uns nur noch zum Feiern getroffen und die Freizeit gemeinsam verplant. Schließlich habe ich davon zunehmend mehr, nachdem ich als hoffnungsloser Fall gelte. Der einzige Grund, war- um ich noch nicht von der Uni geflogen bin, ist der, dass der Rektor meinem Bruder Prinz Andarin die Schmach ersparen will. Sein Vater ist jüngst verstorben, und er hat in viel zu jungem Alter ein gepeinigtes Königreich, das sich seit Generationen mit den Aárc und im Krieg befindet, geerbt. Die anderen Elfenfürsten halten ihn für
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