gfU-Roman
Krieg und schwarzer Sand S7 freie online Kurzgeschichten, Kurzhörbücher & Leseproben
hervorgerufenem Streß, ja davon habe ich als Chaosmagier genug. Die meisten meiner Art sterben an Herzinfarkt oder bei einem Zauberunglück. Ich würge alles hinauf, stelle mich noch tiefer in den Sand, hole die Kraft der Erde und brülle den Geist an: ,,Ich banne dich." Heiser, aber mit aller Willenskraft krächze ich noch einmal hinterher: ,,Ich banne dich, nenne deinen Namen!" Die Antwort des Geistes ist mir zu viel, mir wird schwarz vor Augen. Alle meine Nerven entsagen mir den Dienst, kein Schmerz, nur Druck, unglaublicher alptraumhafter Druck, dem ich nachgeben möchte. Der Druck ist so unendlich, ich bin schon längst zerquetscht, ganz klein, und er drückt noch immer. Der Geruch von verbrannten Organstoffen quetscht sich in meine trockene Nase. Ich verzweifle und weine aus voller Seele, hier also werde ich sterben nach einem erfolgreichen Sieg. Nein, nein, nein, meine Geschwister alleine in den ungewissen Tod zu schicken ohne meine Hilfe und Führung! Ich darf nicht aufgeben, all die Forans und Meta-Menschen dieser Welt sind noch der Aárc- Bedrohung ausgeliefert. Die Welt braucht mich noch, ich werde gerufen. Noch einmal reiße ich mich zusammen und balle alle gewaltsame Kraft zusammen und brülle den inzwischen blau und blutrot blitzenden Geist, der eine zusehend menschliche Gestalt annimmt, noch einmal an: ,,Geist, ich banne dich, so nenne deinen Namen!"
| |