gfU-Roman
Krieg und schwarzer Sand S32 freie online Kurzgeschichten, Kurzhörbücher & Leseproben
Sterben zu Boden fallen. Meine Konzentration lässt angesichts der Vision meines eigenen Todes nach und ich stolpere über den letzten großen Stein auf den seicht nach unten abfallenden Sandhang. Mehrmals überschlage ich mich, mir verschiedenste Prellungen zuziehend. Ich rolle noch ein Stück und sehe etwas über mich hinwegfliegen. Es sieht aus wie ein bereits von dem rettenden Scharfschützen niedergestreckter Zárc. Völlig abwegig erscheint sein letzter Lebensmoment vor meinem geistigen Auge: Enttäuschung, Abschied und meine Innereien, die im Vorbeiflug auf den leider noch lebenden Meta-Menschen im Subacuanzug spritzen. Kein Schmerz, nur Trauer, so vieles was ich verpaßt habe, so vieles was ich nicht mehr erleben werde! Dann reißt die Verbindung ab. Ich bin wieder in meinem Körper, die Luft ist aus meinen Lungen gewichen, dennoch schaffe ich es, mich auf die Knie hochzukämpfen und ein atemloses ,,ära, välja!" den Hang hinaufzuhauchen. Die Panik überkommt mich, scheinbar unaufhaltsam viele Spids stürmen den Hang hinab. Die schweren Plasmaspucker schießen so flach und in derart hoher Frequenz, dass sich der Hang vor mir in eine Gluthölle aus reagierenden Novae im Kleinformat verwandelt, eine Hölle, die sich rasch zu mir hinab expandierend ausbreitet. Die Zárc werden von der Hitzewelle, die mir in ihren Ausläufern noch immer brütendheiß entgegenschlägt, verzehrt. Ich werfe mich mit dem Gesicht nach unten in den Sand. Ein heißer Schlag presst
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