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Kirchenstaat Rom
Aus grey future Utopia
Geschichtsschreibung des
21 Jahrhunderts
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Geschichte 21Jh: |
Rom ist heute ein finanziell armer, kulturell reicher und unparteiischer Staat, dessen Einwohner über ein besonders überdurchschnittliches Maß an Bildung verfügen. Entgegen allgemeiner Erwartungen, sind die Römer aufgeklärt, tollerant, bescheiden und außerordentlich gebildet besonders in theologischer und philosophischer Hinsicht.
Die Schreibschulen von Rom produzieren fast 4% aller magischen Abschriften und wachsen seit 2087 rasant. Römische Abschriften wichtiger magischer Werke gelten als billiger und besonders fehlerfrei, verfügen meist aber über keine magischen Atribute.
- 4. Kapitel: 2016-2036 Entsäkularisierung
Seiteninhalte |
[bearbeiten] Italien versinkt im Schwarzen Jahrzent
In Italien erliegt die Staatsgewalt 2017 den aufgebrachten Menschenmengen. Zuvor ist ein plünderndes Barbaren-Heer in Nord-Italien eingefallen und hält die Armee okkupiert. In Süditalien können die Beamten der gewaltbereiten Armut nichts mehr entgegen setzen. Immer mehr Menschen müssen Hunger leiden und erhalten auch keine Lebensmittel-Lieferungen aus Norditalien, der Strom ist ausgefallen und kehrt auch nicht mehr zurück. Viele Tausend Menschen machen sich auf dem Weg nach Rom um sich das zu nehmen, was ihnen ihrer eigenen Ansicht nach die Regierung vorenthält.
[bearbeiten] Bürgerkrieg
Die dreihundert-tausend Meta-Menschen plündern alle Ansiedlungen auf dem Weg und bahnen sich von Neapel aus ihren Weg in die Hauptstadt. Die Ankunft des plündernden Heers im Februar 2018 stellt keine Überraschung dar, aber die staatliche Armee wird ausschließlich im Norden Italiens eingesetzt, wo die Wirtschaft- und Lebensmittel-Produktion noch einigermaßen funktioniert. Die Landwirtschaft in der fruchtbaren Pooebene und den Bergregionen wurden zu großen Teilen noch mit alten Erntemaschinen und Traktoren mit Baujahr vor 2010 bewirtschaftet. Die Regierungs-Armee kann die wirtschaftlich hoch entwickelten Regionen um Milano und die umliegende Landwirtschaft erfolgreich schützen, muss den Süden Italiens aber aufgeben.
[bearbeiten] Der Vatikan sprint ein
Das große Flüchtlingsheer schlägt nach ausgiebigen Plünderungen der ohnehin ausgehungerten Stadt Rom im Umland ihr Lager auf. Die Erwartung der Plünderer können nicht erfüllt werden, denn auch in Rom ist die Lage nur unmerklich besser, nur der Strom ist an einigen Stunden am Tag verfügbar, medizinische Versorgung und Lebensmittel sind auch hier außerordentlich wenige vorhanden. Der Vatikan erkennt seine Chance und beginnt die plündernden Massen zu organisieren, trifft ein langfristiges Abkommen mit der Mafia. Es werden kleine Gefechtseinheiten und Arbeitsgruppen gebildet, die auf das Umland entsannt werden, um die Landwirtschaft wieder anzukurbeln. Die teilweise händisch verrichtete Landarbeit ist ein harter Arbeitsdienst, aber wenigstens verhungern die Arbeiter im Gegensatz zu Soldaten im Heer nicht. Den Großteil der Horden sendet der Vatikan Richtung Milano und tritt gleichzeitig in Verhandlungen über Lebensmittelliferungen aus Norditalien und anderen Teilen Europas. Immer wieder brechen Konflikte und Scharmützel zwischen den Kreuzzüglern und den Regierungstruppen aus. Der Vatikan führt seinen Ideologie und Nahrungskrieg auch über das Meer nach Sizilien, wo der Widerstand gering aber besonders heftig ausfällt. Schnell wird die religiöse Insel vom Vatikan in Beschlag genommen und deren Verwaltung eingegliedert.
[bearbeiten] Kirchenstaat Rom
Die Regierung Italiens einigt sich mit der Kirche, ganz Süditalien inklusive Rom der Kirche zu übergeben, im Gegenzug hält die Kirche die aufgebrachten Menschenmengen von Plünderungen in Norditalien ab. Der Vatikan diszipliniert seine Heerscharen auf grausame Weise und zieht sie von den fruchtbaren Feldern Norditaliens wieder ab. Die Söldner können die reiche Ernte noch sehen, dürfen sie aber nicht anfassen. Noch auf dem Rückweg nach Rom sterben 60.000 Italiener den Hungertot.
Der Vatikan hat sich Süditalien mit einem hohen Blutzoll erkauft. Die Weinproduktion wird verboten und sämtliche Lebensmittel werden dem Vatikan zur Verteilung übergeben. Durch strenge Rationierung und gnadenlose Unterernährung, müssen nur noch wenige den Hungertot sterben. Dennoch ist der Vatikan immer wieder gezwungen mit harter Hand durchzugreifen um plündernde Schaaren zur Reson zu bringen.
[bearbeiten] Anhaltende Hungersnöte
Erst ab 2025 wird die Situation in Süditalien wieder kritisch, Millionen von gläubigen Meta-Menschen aus ganz Europa strömen nach Rom, für die Neuankömmlinge kann kaum gesorgt werden. Harte, entbeerungsreiche Arbeit, ein Leben in Armut und Hunger erwartet die Neuankömmlinge. Der Vatikan tritt in Verhandlungen mit der EU und droht damit ein 3 Millionen starkes Heer aus zu heben und in Europa plündern zu schicken, ansonsten sei das Leben von Millionen im Hungertot verwirkt. Die EU stimmt missmutig zu, verlangt aber einen unangemessen hohen Preis an einzigartigen Kultur- und Kunst-Schätzen aus den Archiven des Vatikan. Der Vatikan geht dennoch, wen auch unzufrieden auf das Angebot ein und erhält bis 2035 gegen jährliche Lieferungen von Kulturschätzen neue Lebensmittelliferungen.
[bearbeiten] Rom etabliert sich
Je länger das Schwarze Jahrzehnt fortschreitet, desto mehr kann sich der neu gegründete Kirchenstaat Rom etablieren. Bereits 2024 hat der Kirchenstaat feste Grenzen, die Sizilien, Süditalien und Rom selbst einschließen. Internationale Verträge haben die Lebensmittel und Güterversorgung ausreichend stabilisiert, aber finanzielle Schwierigkeiten bleiben dem Kirchenstaat Rom bis in die heutige Zeit 2090 erhalten. Die Bevölkerung bleibt zunächst in Armut, erarbeitet sich aber nach und nach, dank der umfangreichen kirchlichen Bildungsmaßnahmen, bis 2050 relativen Wohlstand.
- Eintrag im Staaten Register: Rom
--Burgy Zapp 07:41, 9. Sep 2006 (CEST)
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